Nachdem 2022 auf der documenta 15 das Politik-Establishment die Freiheit der Kunst zum Schafott geführt hat, danach die Kulturstaatssekretärin Claudia Roth auf der Berlinale Nr. 75 zur Vermeidung von angeblichem Antisemitismus nur dem israelische Co-Autor des Films "No Other Land" Beifall klatschte, kam es jetzt auf der Berlinale Nr. 76 zum Super-GAU für das Politik-Establishment. 

  • Die indische Schriftstellerin Arundhati Roy bleibt der Berlinale fern. Als Begründung nannte Roy die aus ihrer Sicht „unerhörten Aussagen“ von Mitgliedern der Jury, als sie aufgefordert worden seien, sich zum Gazakrieg zu äußern.
  • Ein Journalist warf der Berlinale vor, sich zwar mit Menschen im Iran und in der Ukraine solidarisiert zu haben, nicht aber mit den Palästinensern - vor dem Hintergrund, „dass die deutsche Regierung den Völkermord in Gaza unterstützt." 
  • Die libanesische Regisseurin Marie-Rose Osta, die für ihren Kurzfilm "Someday a Child" geehrt wurde, kritisiert das Töten zahlreicher Kinder im Libanon und in Gaza durch israelische Bomben. 
  • Bereits während des Festivals hatten in einem offenen Brief ca. 80 internationale Filmschaffende die Berlinale wegen "institutionellen Schweigens" zum Gaza-Krieg kritisiert. Jurypräsident Wim Wenders war dabei nicht gut weggekommen. Er hätte wohl besser die Finger von dem Berliner Kino lassen und in Wien bleiben sollen. Dafür bekamen er und  die Intendantin Tricia Tuttle großes Lob von Stadtchef Kai Wegener (CDU). Schlimmer hätte es nicht kommen können für die beiden Orga-Chefs.
  • Und der Gewinner des Goldenen Bären İlker Çatak hatte den mangelnden Raum für "komplexe politische Fragen" bemängelt.
  • Dann zur Gala die große Abschluss-Katastrophe: der syrisch-palästinensische Filmemacher Abdallah Alkhatib führt Regie im Film "Chronicles from the Siege" (Tagebuch der Besatzung) und spricht nach seinem erhaltenen Preis als Regie-Neuling bei der Abschlussgala, während eine Palästina-Fahne hochgehalten wird: er dankt für den erhaltenen Preis und lobt die Bundesregierung als "Partner des Völkermords". Und er versprach, dass man nichts vergessen werde: "Wir werden uns an jeden erinnern, der an unserer Seite stand, und wir werden uns an jeden erinnern, der gegen uns war."

Nachdem das Polit-Establishment vor internationalem Publikum so seiner Maske beraubt war, ...

  1. verlässt Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) die Veranstaltung.
  2. Der Stadt-Chef und gelernter Antisemitenjäger, gut geübt in ungesetzlichen Polizeiaktionen gegen Palästina-Freunde, hält die Aussagen für "inakzeptabel". Nach seiner Meinung geht es nicht um Menschenrechte sondern um "Israel-Hass" - als müsste man Israel wegen seinem Völkermord an den Palästinensern lieben. 
  3. Der Vertreter des Völkermord-Staates in Deutschland, Botschafter Ron Prosor konnte nicht stumm bleiben: "Respekt für Minister Schneider und seine moralische Klarheit".
  4. CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann fand "abstoßende Szenen" bei der Preisverleihung der Berlinale und sprach von absolut inakzeptablen "Völkermord-Vorwürfen, antisemitischen Ausfällen und Drohungen gegen Deutschland auf der Berlinale".

Die 76. Filmfestspiele Berlin enden am 22. Februar 2026  und die Hofberichterstatter von tagesschau.de, heute, Welt und Co. zetern "Antisemitismus". Dabei weiß jeder aufgeklärte Mensch genau zwischen einem Staat und einer Religion zu unterscheiden. 
So ist Deutschland durch seine Politik auf dem besten Weg, keinerlei Frieden stiftende Rolle zu spielen. Deutschland, ein Land ohne Werte!

Quellen:

  1.  tagesschau.de
  2.  WELT - Youtube
  3. die taz
  4.  Die Zeit
  5. Zur Person Arundathi Roy lesen Sie unseren Artikel  2024-11-11 - Arundhati Roy, vom Fluß bis zum Meer