Während alle Welt auf den Iran-Krieg schaut, in dem Israel und die USA die gesamte Region in Brand setzen, Deutschland wegen hoher Spritpreise japst, nutzen Israels Regierung und Siedler die Gelegenheit, den anhaltenden Völkermord zu verstärken und ihre ethnische Säuberung zu intensivieren.
Schlagzeilen
In Gaza schließt Israel die Grenzübergänge und verschärft damit den Hunger. Gleichzeitig haben die Bombenangriffe nicht aufgehört: seit Beginn des Iran-Krieges wurden mindestens 14 Palästinenser getötet - trotz angeblichen Waffenstillstands. Quelle: +972MAGAZINE:
Gaza: Sieben Palästinenser wurden bei IDF-Angriffen am Sonntag getötet, darunter zwei Frauen und zwei Mädchen. Seit Inkrafttreten des Waffenstillstands am 10. Oktober hat Israel 648 Palästinenser in Gaza getötet. Quelle: Haaretz(engl.) / Haaretz(hebr.)
Im Westjordanland hat Israel die Palästinenser in ihren Städten und Dörfern eingeschlossen, während die Siedler ungestraft in palästinensische Gemeinden wüten und töten. Laut -972MAGAZINE wurden seit Beginn des Iran-Krieges
vier Palästinenser von Siedlern erschossen. Einen Toten gab es durch Tränengaseinsatz der israelischen Armee.
Über das System der Siedlergewalt berichtet Sophie von der Thann für
tagesschau.de: Bewaffnung der Siedler, Zusammenarbeit zwischen Armee und Siedler, die Straflosigkeit der Mörder und die das rassistische Bewusstsein der Siedler: "Das hier ist jüdisches Land und es gehört uns!"
Und der palästinensische Hirte, dessen Sohn von einem Siedler ermordet wurde: "Die Siedler werden nicht aufhören mit den Angriffen. Und niemand schert sich um uns. Weder unser Präsident noch der Rest der Welt, weder die islamische Welt noch die internationale Gemeinschaft."
Quellen:
https://www.972mag.com/gaza-closures-israel-iran-war/ (10.3.2026)
https://www.tagesschau.de/tagesthemen/video-1564806.html?at_content=SiteSharing