Sonderseite: Gaza
Israels inszenierte Hungersnot im Gazastreifen tritt in eine neue Phase ein: es lässt nur ein Rinnsal Hilfsgüter in die Enklave. Die Bewohner des Gazastreifens beschreiben, wie sie ihr Leben für einen Sack Mehl oder schimmeliges Brot riskierten.
Journalisten geraten immer mehr in den Fokus der israelischen Völkermord-Maschinerie: ca. 240 Journalisten fanden bereits seit dem 7.10.2023 den Tod. Die hohe Anzahl - sie ist höher als in allen anderen bisherigen bewaffneten Konflikten auf dieser Welt - ist ein eindeutiges Indiz für deren gezielte Ermordung: die Mörder lassen sich beim Morden nicht gern fotografieren.
In einer gemeinsamen Untersuchung von +972 Magazine, Local Call und The Guardian enthüllt der Israeli Yuval Abraham, dass Israel laut geheimen israelischen Geheimdienstdaten vom Mai davon ausging, bei seinen Angriffen auf Gaza rund 8.900 Militante getötet zu haben.
Gaza ist am Ende. Während Deutschland fest an der Seite Israel steht, so der Originalton deutscher Parlamente, erreichen uns Hilferufe aus Gaza:
Das Ausmaß der Kriegsverbrechen ist mittlerweile so immens, dass Wissenschaftler Hilfsorganisationen und die UNO von Völkermord sprechen:
Ein Totalversagen menschlicher Kultur
Soldaten erhalten Befehl, gezielt auf unbewaffnete Palästinenser in Gaza zu schießen, die in der Nähe von Hilfsverteilungsstellen auf humanitäre Hilfe warten. Das berichten Israelische Soldaten der israelischen Zeitung Haaretz. Gespräche mit Offizieren und Soldaten zeigen, dass Kommandeure den Truppen befahlen, auf Menschenmengen zu schießen, obwohl klar war, dass sie keine Gefahr darstellten.
Bereits am 28.02.2024, hatte Israel ein Massaker an Menschen verübt, die aus Hunger auf Lebensmittelausgaben der UN warten. 118 Tote und 760 Verletzte waren das Ergebnis.
Den Hilfsorganisationen in Gaza gehen die Lebensmittel aus. Entsprechende Verlautbarungen waren zu hören von Word Central Kichen (WCK), dem Welternährungsprogramm der UNO (WFP) und dem Palästina-Hilfswerk UNRWA. Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte Volker Türk sprach erneut von möglichen Kriegsverbrechen der israelischen Streitkräfte.
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