Der 81jährige Landwirt Hayel Alabdallah - er und seine Familie bauen seit Jahrzehnten Weizen an - berichtet: „Seit die Flugzeuge kamen, wächst aber nichts mehr auf unseren Feldern“, sagt Alabdallah. „Wovon sollen wir leben, die Regierung hilft uns nicht, niemand hilft uns.“ Vor 6 Monaten versprühten israelische Flugzeuge im Süden Syriens und im Süden des Libanon Glyphosat in großen Mengen. In Syrien sind in 70 Dörfern keine Landwirtschaft mehr möglich. Auf den Feldern wächst nichts mehr: kein Weizen, keine Auberginen, keine Linsen. Auch Olivenbäume sind betroffen, sie bekommen gelbe Blätter, viele sterben ganz ab, schreibt die Süddeutsche Zeitung in ihrem Artikel.
Präsident Joseph Aoun sprach von einem „Umwelt- und Gesundheitsverbrechen“ und reichte im Juni offizielle Beschwerde bei den Vereinten Nationen ein. Geld, um den betroffenen Bauern zu helfen, hat seine Regierung nicht, genauso wenig wie die in Syrien.
Die Zerstörung der Lebensgrundlagen einer Bevölkerung stellt ein schweres Kriegsverbrechen dar.
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