... und beschließt gleichzeitig, den Index nicht mehr zu publizieren. Wer hat da druck gemacht? Fragen sie die Spender!

Whistleblower berichteten der Electronic Intifada, dass das Komitee zum Schutz von Journalisten (CPJ) seinen jährlichen Straflosigkeitsindex abgeschafft hat, weil Israel voraussichtlich den ersten Platz belegt hätte. Der seit 2008 jährlich veröffentlichte und regelmäßig in UN-Berichten erwähnte Index misst Länder, in denen Journalisten gezielt getötet werden und die Täter ungestraft davonkommen. Die Ausgabe von 2024, die die Tötungen bis einschließlich 2023 umfasst, rangierte Israel auf Platz zwei. Der Index von 2025, der das Jahr 2024 inmitten der Rekordzahl an Tötungen palästinensischer Journalisten im Gazastreifen widerspiegelt, hätte Israel an die Spitze der Liste gebracht. Da der Index als gleitender Zehnjahresindex im Verhältnis zur Bevölkerungszahl berechnet wird, wäre Israel laut den Whistleblowern über viele Jahre hinweg weit oben, wenn nicht sogar auf Platz eins, gerlandet.

Electronic Intifada behaupten, Druck von Spendern auf  den Vorstand habe eine Rolle gespielt. CPJ wies den Vorwurf von Electronic Intifada zurück, dass Spenderinteressen irgendeine Rolle bei seinen Entscheidungen in Bezug auf Israel oder andere Länder spielten.

Wir sind anderer Meinung!

Übersetzung aus: https://x.com/DropSiteNews/status/2022065099805229566

Weitere Infos: CPJ: Komitee zum Schutz von Journalisten