Koblenz, Deutsches Eck am 8.3.2026

Palästinensische Gemeinde Koblenz
zum Weltfrauentag, 8. März 2026
von Dr. Nahed Samour

Liebe Mitstreiter*innen,
ich überbringe Grüße aus der Palästinensischen Gemeinde Koblenz anlässlich des Internationalen Frauentags. Von Palästina über Koblenz bis hin zur ganzen Welt schließen sich palästinensische Feministinnen mit internationalen und lokalen Mitstreiter*innen zusammen, um zu betonen, dass unsere Kämpfe verbunden sind, dass sie sich gegen autoritäre, patriarchale, genozidale und imperiale Gewalt richten.

Vor über 100 Jahren wurde der 8. März von den Mitstreiterinnen um Clara Zetkin ausgerufen, um an den Kampf für Gleichberechtigung und Emanzipation der Frauen zu gedenken. Gleichzeitig wurde damit ein deutliches Zeichen gegen Krieg, Imperialismus und Militarismus gezeigt, weil schon damals klar war, was auch heute noch wahr ist: Krieg, Besatzung, Expansion um Territorium, Siedlungs-Kolonialismus, Naturzerstörung, Hierarchien von lebenswertem und nicht lebenswertem Leben, Unterscheidungen von schützenswertem Leben und nicht schützenswertem Leben dienen nur den Interessen der Klassen von Militär und Wirtschaft. Was viele Feministinnen im globalen Süden schon lange versucht haben zu erklären, wird jetzt weitestgehend (an)erkannt, auch hier in Europa, auch hier in Deutschland, auch hier in Koblenz.
Der Kampf um Befreiung jedoch, der ist international und er ist feministisch und er ist intersektional. Er anerkennt die Verbundenheit der verschiedenen Kämpfe gegen verschiedene Formen von Gewalt, geschlechtsspezifische Gewalt und rassistische Gewalt, Gewalt gegen behinderte Menschen, Gewalt gegen arme Menschen, Gewalt gegen Kinder.

....  Die gesamte Rede hier