Am 28. Februar 2026 griffen Israel und die USA den Iran an. Ziel der Angriffe waren zunächst wichtige iranische Amtsträger, Militärkommandeure und Einrichtungen. Aber wie auch in Gaza sind die Opfer überwiegend Zivilisten.

Katastrophenhafte Zustände herrschen in der Hauptstadt Teheran, wo große Öllager brennen. Umweltschäden in enormen Ausmaß haben direkte Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung. Auch in diesem Krieg sind sie wie in Gaza die Hauptopfer dieses Krieges. Als erstes traf es am 7.3.2026 eine Mädchenschule: 165 tote Grundschul-Kinder machen den Krieg, der durch hohen Technikeinsatz für die Angreifer fast risikolos ist, zu dem, was dieser Krieg ist: ein Verbrechen. 

Keine Diskussionen: es ist ein völkerrechtwidriger Angriffskrieg. Es gab keine Bedrohungslage, die einen Angriff hätte rechtfertigen können. Der Iran hätte Israel nie angreifen können, denn Israel hat die Atombombe. Der Iran hat  sie nicht. Dass der Iran kurz davor steht, sie zu haben, wird Israel nicht müde zu behauptet. Dies tut es aber schon über 30 Jahre. 

Keine Diskussionen: es waren die USA unter Trumps erster Amtzeit, die aus dem Atom-Abkommen mit dem Iran ausgestiegen sind. Über was sollte also verhandelt werden, während die USA eine riesige Armada an Kriegsschiffen vor der Küste des Iran zusammenzogen und der Bedrohung, die von den Militärstützpunkten auf der arabischen Halbinsel ausgeht?

Keine Dikussionen: völkerrechtlich ist die Staatsform des Angegriffenen keine Legitimation für einen Angriff. Ob demokratisch legitimiert oder Diktatur - es spielt keine Rolle: der Aggressor bricht internationales Recht. Und das sind Israel und die USA!
Auch wenn westliche Nachrichtenmedien die Opfer des Aufstandes gegen das iranische Regime immer wieder als Legitimation für den Militärschlag anführen.

Nach dem 12tägigen Krieg  Israels und der USA im Juni 2025 griffen beide Länder erneut den Iran an. Dabei wurde der geistliche Führer des Iran, Ajatolla A. Chamenei  und weitere Führungskräfte der Revolutionsgarden getötet. Die Hoffnung, dass durch diesen Enthauptungsschlag der Krieg auch schon beendet sei, erfüllte sich nicht. Der Iran war darauf vorbereitet und ließ sich nicht durch Scheinverhandlungen täuschen. Auch waren die Armee-Einheiten dezentral umgestellt und operieren mit Gegenangriffen auf amerikanische Militärstützpunkte. Waffenstillstandsangebote wurden trotz der starken Bombardierungen und der vielen Opfer seitens des Iran keine. Dagegen wurden diverse Radaranlagen  auf der arabischen Halbinsel und in Israel ausgeschaltet.

Aber was macht die Führung im Iran so (scheinbar) selbstsicher? Schon einmal hatte der Westen von 1980-1988 nach der Revolution gegen das Schah-Regime den Iraker Saddam Hussein als Stellvertreter in einen opferreichen Krieg verwickelt. Das scheinbar nach der Revolution als noch nicht gefestigte Macht angesehene Land erwies sich als widerstandsfähiger als erwartet. Auch waren die menschlichen Opfer enorm und nur eine Intervention der USA konnte den Iran daran hindern, dem irakischen Regime den vernichtenden Stoß zu versetzen.

Die Taktik des Iran: Drohnen kosten 25.000 US-$, die Patriot-Abwehrraketen 5 Mio. US-$. Irgendwann gehen den USA und Israel die Abwehr-Raketen aus. Denn da gibt es immer noch den Ukraine-Krieg. Und die brauchen auch die Abwehrsystem dringend.

Und Deutschland? 
Friedrich Merz brauchte 2 Tage, bis er erkannte, dass sein Verständnis für die Attacke Israels und der USA zu Bedenken mutierten. Denn schließlich muss er 2026 für 4 Landtagswahlen den Menschen simulieren, was die CDU für sie macht. Und da sind Energiepreissteigerungen nicht gerade das optimale Mittel. 

Quellen:

  1. Drop Site
  2.  Frankfurter Rundschau
  3.  Der Spiegel
  4.  Jewish Voice for Peace, USA - Bomben bringen keine Freiheit
  5.  
  6.  
  7.